OMT – Osteopathische Musikertherapie nach Judith Stransky

Musik trifft Osteopathie.

Sie sind Berufs- oder HobbymusikerIn, studieren Musik oder befinden sich in einer instrumentalen oder gesanglichen Ausbildung?

Musik ist für Sie ein wichtiger Teil Ihres Lebens – doch Verspannungen, Kopfschmerzen, Sehnenentzündungen oder andere wiederkehrende Beschwerden beeinträchtigen zunehmend das Spielen Ihres Instruments oder das Singen?

Genau hier setzt die OMT – Osteopathische Musikertherapie nach Judith Stransky an.

 

Wenn Körper und Instrument nicht mehr im Einklang sind

Ob Cello, Violine, Klarinette, Klavier oder die eigene Stimme: Beim Musizieren entstehen über viele Jahre sehr spezifische Bewegungsmuster und Körperhaltungen.

Dabei können sich Fehlhaltungen sowie ein Zuviel oder Zuwenig an Körperspannung entwickeln. Beschwerden können entstehen und das freie Musizieren zunehmend beeinträchtigen. Das Instrument wird nicht mehr „im Fluss“ gespielt und es kann ein Kreislauf entstehen, der für den Körper zur dauerhaften Belastung wird.

Die OMT betrachtet deshalb nicht nur einzelne Beschwerden. Im Mittelpunkt stehen der Mensch als Ganzes und die Beziehung zwischen Körper, Instrument und/oder Stimme.

Musik trifft Osteopathie – wie die OMT entstanden ist

Aus meiner langjährigen Erfahrung als ausgebildete und praktizierende Musikerin – als Sopranistin und Multiinstrumentalistin – sowie meiner Arbeit als Osteopathin im In- und Ausland habe ich, Judith Stransky, die Osteopathische Musikertherapie als eigenständige Therapiemethode und Marke entwickelt.

Musik begleitet mich dabei beinahe mein gesamtes Leben. Bereits als kleines Kind faszinierte mich das Klavier. Mit fünf Jahren begann meine Klavierausbildung, später folgten Violine, Blockflöte und Gitarre sowie Gesangsunterricht.

Beruflich führte mich mein Weg zunächst in die Physiotherapie und in meine eigene Praxis. Später studierte ich Osteopathie bei der IFAO in Berlin und Leipzig. Parallel vertiefte ich meine musikalische Ausbildung durch ein Gesangsstudium im In- und Ausland und meine Tätigkeit als freiberufliche Sopranistin.

Aus diesen beiden Welten entstand schließlich die OMT.

Der Therapieansatz der OMT lautet: „Alles ist Bewegung“ – alles ist im Fluss.

Was unterscheidet die OMT von der klassischen Musikermedizin?

Bei klassischen Behandlungsansätzen steht häufig zunächst eine konkrete Diagnose oder einzelne Beschwerde im Mittelpunkt – beispielsweise eine Nackenverspannung.

Die OMT geht einen Schritt weiter.

Sie betrachtet nicht ausschließlich die betroffene Körperregion, sondern untersucht den Menschen ganzheitlich und bezieht insbesondere die Interaktion zwischen Mensch und Instrument bzw. Stimme mit ein.

Wo entstehen beim Musizieren Fehlhaltungen? Wo befindet sich zu viel oder zu wenig Körperspannung? Bilden Körper und Instrument tatsächlich eine Einheit?

Aus diesen Beobachtungen entsteht ein individueller therapeutischer Ansatz.

 

Die OMT in drei Schritten:

 

1. Der Mensch im Ganzen

Am Anfang steht eine ganzheitliche osteopathische Untersuchung mit Anamnese, Analyse und Diagnose.

Anschließend behandle ich die gefundenen Funktionsstörungen osteopathisch. Dabei werden die Selbstregulationskreisläufe des Körpers aktiviert.

 

2. Die Beziehung zwischen Mensch und Instrument

Im nächsten Schritt kommt das Instrument beziehungsweise die Stimme hinzu.

Ich beobachte und analysiere die Interaktion beim Spielen oder Singen: Besteht zwischen Körper und Instrument eine Einheit? Wo zeigen sich Fehlhaltungen? Wo besteht ein Zuviel oder Zuwenig an Körperspannung?

Dadurch können Störungen sichtbar werden, die ohne die konkrete Spielsituation möglicherweise verborgen bleiben würden.

 

3. Das Instrument neu spielen lernen

Im dritten Schritt fließen Osteopathie und Musik unmittelbar zusammen.

Während Sie Ihr Instrument spielen oder singen, arbeite ich osteopathisch an Ihrem Körper. Die zuvor erkannten Störungen können so direkt innerhalb der tatsächlichen Bewegung und Spielsituation bearbeitet werden.

Ziel ist es, wiederkehrende Beschwerden zu reduzieren und Körper, Bewegung und Instrument wieder besser miteinander in Einklang zu bringen.

 

OMT ist ein gemeinsamer Prozess

Die Osteopathische Musikertherapie ist keine einzelne Behandlung, sondern kann ein längerfristiger Prozess des Erkennens, Fühlens und Erspürens sein.

Ihre aktive Mitarbeit gehört deshalb zur OMT dazu. Das Umsetzen der gemeinsam erarbeiteten Übungen und die Bereitschaft, bestehende Bewegungs- und Haltungsmuster zu verändern, sind wichtige Bestandteile der Therapie.

Sehr gern begleite ich Sie mit meiner Therapiemethode auf diesem Weg.

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